Auf dem Weg ins Gleichgewicht

„Wir bestreiten unseren Lebensunterhalt mit dem, was wir bekommen, und wir leben von dem, was wir geben.“

Ein weiser Spruch, den einst der britische Premierminister Winston Churchill geprägt hat und der mir dieser Tag in den Sinn kam, als ich wieder einmal über das Thema der unternehmerischen Mission nachdachte.

Einer Mission, die für mich beispielsweise weit mehr ist als nur das Geldverdienen und die ich zugleich verbinde mit Menschen, denen dieses Anliegen ebenfalls am Herzen liegt.

Ich denke gerade an einen Unternehmer, der für mich Vorbildcharakter hat, weil er von sich aus über Jahre ein Unternehmen aufgebaut hat, dessen Geist er mit jeder Zelle seines Körpers lebt, welches er mit Herz, Verstand und persönlichem Risiko weiterentwickelt und in dem er Menschen beschäftigt, die hier ihren Sinn finden, die mit ihm mitziehen und gemeinsam Erfolg haben.

Ich sehe vor mir den Musiker, der jahrelang durchs Land tingelte, sich finanziell geradeso über Wasser hielt, trotzdem nie aufgab, das zu tun, was er liebt, bis er eines Tages entdeckt wurde, seitdem Konzerthallen füllte, regelmäßig die Charts stürmt und längst Stammgast im Fernsehen ist.

Und ich gehe in Gedanken die HerzensMenschen durch, mit denen ich seit Wochen eine Community bilde, in der Menschlichkeit und Business zusammengehören, zu der Tag für Tag neue Menschen hinzustoßen und mit der wir nach und nach zu menschlicheren Werten in unserer Wirtschaft und der Gesellschaft insgesamt beitragen wollen.

Dass das Eine vom Anderen nicht zu trennen ist, es ist eigentlich eine Binsenweisheit.

Ökonomie und Humanismus bedingen einander.

Und: Geben und Nehmen sind zwei Seiten ein und derselben Medaille.

Dass unsere Welt, ob im Großen oder im Kleinen, mitunter aus dem Gleichgewicht gerät, auch dies gehört zu unserem Erfahrungsschatz und nicht jeder hat Geduld mit den kosmischen Gesetzen, wonach sich alles irgendwann ausgleicht. Vertrauen lohnt sich aber. Auch und gerade in diesen Wochen und Monaten.

Dazu der Glaube, dass wir selbst mehr beeinflussen können, als uns manchmal bewusst ist. Das erfordert Mut. Mut, mit dem Herzen vornweg zu gehen und zu zeigen, wofür wir stehen, was wir unseren Mitmenschen zu bieten haben, uns gewissermaßen selbst zu verkaufen.

Es kostet Überwindung, jawohl. Und es wird auch Ablehnung und manchen Umweg mit sich bringen, keine Frage.

Aber wir werden die Menschen finden, die uns annehmen. Menschen, die den Wert unserer Angebote erkennen und uns das zurückzugeben, was wir ihnen geben.

Man kann es mit einem Investment vergleichen, das umso einträglicher ist, je mehr man investiert.

Man kann es aber auch mit dem amerikanischen Schriftsteller Mark Twain halten, der einmal sagte:

„Je mehr Vergnügen du an deiner Arbeit hast, desto besser wird sie bezahlt.“

Ähnliche Posts

Heimat: Der feine Salon in Erfurt
NEWS

Magischer Salon-Abend in Erfurt

„Erfurt hat Magie“, sagt die Citymanagerin der Thüringer Landeshauptstadt Patricia Stepputtis und alle Beteiligten nicken. Denn: Könnte man schöner beschreiben, was die Faszination dieser Stadt ausmacht? Dass dieses Gefühl aber gar nicht so leicht zu erklären ist, dies wird in

Weiterlesen »
Hamburg Dampferreise 2027 STEAM Cruises
NEWS

Ein einzigartiges Dampfer-Abenteuer

Ein einzigartiges Dampfer-Abenteuer erwartet alle Fahrgäste, die im Frühjahr auf die nächste Dampferreise von Dresden nach Hamburg gehen werden. Vom 6. bis 18. April 2027 laden die STEAM Cruises und die WEIßE FLOTTE SACHSEN GmbH zum mittlerweile dritten Mal zu

Weiterlesen »
Wieder auf Kurs Unternehmensnachfolge
NEWS

Kein Sprung ins kalte Wasser

Träumen Sie insgeheim auch davon, sich selbstständig zu machen? Aber Ihnen fehlt die passende Geschäftsidee, vielleicht auch der Mut zu gründen? Und: Netzwerke, die Sie auf Ihrem Weg unterstützen und begleiten? Dann ist möglicherweise eine Unternehmensnachfolge etwas für Sie. Bis

Weiterlesen »