
„Erfurt hat Magie“,
sagt die Citymanagerin der Thüringer Landeshauptstadt Patricia Stepputtis und alle Beteiligten nicken.
Denn:
Könnte man schöner beschreiben, was die Faszination dieser Stadt ausmacht?
Dass dieses Gefühl aber gar nicht so leicht zu erklären ist, dies wird in den anderthalb Stunden deutlich, da meine Kollegin und Moderatorin Korinna Heintze und ich am Abend des 28. September 2026 mit unseren Erfurter Protagonisten in „Heimat: Der feine Salon“ ins Philosophieren kommen.
Buchhändler Peter Peterknecht versucht sein Empfinden mit seiner Herkunft und den gewachsenen menschlichen Verbindungen zu begründen. Niemals würde er woanders wohnen wollen und dass er gerade den jungen Menschen seine Heimat näherbringen möchte, macht er anhand verschiedener Aktivitäten seiner Buchhandlung deutlich.
Auch Kaufmann Niels Lars Chrestensen ist fest mit Erfurt verwurzelt und betätigt sich neben seinem unternehmerischen Wirken in sieben Vereinen.
Die Schätze seiner Heimatstadt zu bewahren, hierzu möchte er viele weitere Menschen motivieren. Mehr ehrenamtliches Engagement, Mut zu Entscheidungen und einen bewussten Umgang mit den öffentlichen Mitteln sind Erwartungen, die er in der Podiumsdiskussion unmissverständlich formuliert.
Spricht hier und da auch Kritik über bestimmte Entwicklungen aus seinen und den Worten der anderen Teilnehmer, so soll diese das Erreichte nicht schmälern.
Erst unlängst wurde die Dom- und Blumenstadt im Wettbewerb „Entente Florale Europe“ mit dem Gold Award ausgezeichnet. Und auch den Titel als „Glücklichste Stadt Deutschlands“ konnte Erfurt bereits einheimsen.

Dass die Einwohner und ihre Gäste solche Erfolge als Ansporn nehmen, die Magie ihrer Stadt zu bewahren, ist auch in den anschließenden Gesprächen erfreulich zu vernehmen.
Begleitet von kulinarischen Leckerbissen von Annyka Fischer und ihrem Gastronomie-Team, geht ein wunderschöner Abend in der Villa Haage im Kressepark zu Ende.
Die Eindrücke dieser Veranstaltung werden noch lange nachwirken und uns zum nächsten Salon-Abend im neuen Jahr begleiten.

Fotos: Marcel Höse



